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Informationen
  • Geschäftsreisen steigen wieder an

    Friday, 30. July 2010

    Ob Lufthansa, Kartenanbieter Airplus oder Geschäftsreisekette CWT: In den vergangenen Tagen legten viele Unternehmen ihre Halbjahresbilanzen vor. Und die sehen viel besser als befürchtet. Es wird wieder mehr gereist! Ist die Krise jetzt wirklich vorbei? Wer sich die Halbjahresbilanzen der deutschen Unternehmen anschaut, die in diesen Tagen vorgelegt wurden, könnte in einen wahren Freudentaumel geraten: Fast ausnahmslos werden positive Nachrichten verkündet. Die Zahlen sind oft weitaus besser als noch zu Anfang des Jahres befürchtet. Das gilt auch für die Geschäftsreise-Branche - wenn auch in leicht gedämpfter Form. Immerhin verkünden die meisten Fluggesellschaften stark gesteigerte Umsätze, manche sschreiben sogar wieder schwarze Zahlen. Ähnlich verhält es sich mit Hotels und Geschäftsreiseketten. Anbieter CWT zum Beispiel hat gerade ein Umsatzplus von 17 Prozent fürs erste Halbjahr 2010 bekanntgegeben - das hat es selten zuvor gegeben. Mit einem Plus von 18 Prozent sticht ausgerechnet der deutsche Markt hervor, der doch sonst als extrem sparsam gilt. Insbesondere der Mai und Juni 2010 waren "extrem gut", schwärmt CWT-Europachef August Gossewisch. In anderen Teilen der Welt freilich erreicht das Wachstum Raten, von denen wir in Europa nur träumen können: Südamerika legt um 48 Prozent (!) und Asien um 43 Prozent zu. Positives Fazit, so Gossewisch: "Die Unternehmen reisen wieder." Eine Aussage, die der Kreditkartenanbieter Airplus unterschreibt. War bei ihm im Januar noch kein Wachstum zu erkennen und waren es im Februar gerade mal vier Prozent, kletterte im Juni der Umsatz um 25 Prozent in die Höhe. Insgesamt haben die deutschen Unternehmen im ersten Halbjahr 2010 damit im Vergleich zum schwachen Vorjahr elf Prozent mehr Geld für Flugtickets ausgegeben. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Denn die Firmen schicken ihre Mitarbeiter nicht nur wieder deutlich häufiger auf Reisen - übrigens auch verstärkt zu internen Meetings und zu Events im Ausland! -, sondern sie lassen sich diese Reisen auch wieder mehr kosten. So wuchs laut Airplus der Durchschnittspreis für ein in Deutschland gekauftes Ticket von 495 Euro im Januar auf 529 Euro im Juni. Das liegt erstens daran, dass die Airlines in den vergangenen Monaten ihre Preise erhöht haben. Zweitens haben aber auch die Unternehmen ihre Reiserichtlinien gelockert: Business Class steht nicht mehr grundsätzlich auf dem Index. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den Fluggesellschaften, die einen positiven Trend für 2010 ausmachen. Sie steigerten ihre Umsätze im Firmenbereich zum Teil stark - ohne Aschewolke wäre das Ergebnis natürlich noch besser ausgefallen. Aufgrund gelockerter Reiserichtlinien erwarten sie für die nahe Zukunft ein spürbares Plus in der Business Class. Zugegeben, selbst die erzielten zweistellige Wachstumsraten können nicht binnen weniger Monate wettmachen, was zu den Krisenzeiten 2009 verloren wurde. Denn, logisch: Die prozentuale Steigerung bezieht sich auf einen geringeren Ausgangswert. Dennoch scheinen die Signale im Geschäftsreise-Segment auf "Grün" zu stehen - und das ist für alle Branchen-Angehörigen eine gute Nachricht. Biztravel

  • Erste Tests an Flughäfen noch im Sommer

    Wednesday, 14. July 2010

    Noch in diesem Sommer will die Bundespolizei erste Tests mit neuen Körper-Scannern an deutschen Flughäfen durchführen. Das teilte das Bundesministerium jetzt mit und widersprach damit anderslautenden Berichten. Wie Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) erklären ließ, gebe es keine Verzögerung bei der Einführung von Body- beziehungsweisen Körper-Scannern an deutschen Flughäfen. Die Bundesregierung werde wie geplant noch in diesem Sommer mit dem Testeinsatz der Körperscanner beginnen. Dabei würden die vereinbarten Kriterien wie der Schutz der Persönlichkeitsrechte eingehalten, sagte ein Sprecher von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) am Montag in Berlin. Der NDR hatte berichtet, dass den Herstellern der Geräte vor allem die geforderte Verfremdung der abgebildeten Körper Schwierigkeiten bereite. Dadurch soll die Intimsphäre der Reisenden geschützt werden. „Daran hakt es nicht“, sagte der Sprecher des Innenministeriums zu den Maßnahmen jetzt laut Nachrichtenagentur ddp. Gearbeitet werde aber noch an der Software, die die Funktionsfähigkeit der Geräte sichere. Wann genau und wo das Pilotprojekt starten wird, sei noch offen. Die Bundesregierung hatte sich Anfang des Jahres zur Einführung der Geräte entschlossen. Alarmiert wurde sie, nachdem es über die Weihnachtsfeiertage in einem aus Europa kommenden Flugzeug auf einem Transatlantikflug fast zu einem Anschlag kam. Einem 23-jähriger Terroristen war es damals gelungen, Sprengstoff an Bord zu schmuggeln. Er wollte den Sprengsatz kurz vor der Landung in Detroit zünden, war aber von beherzten Mitreisenden und Besatzungsmitgliedern überwältigt worden. Mithilfe der Bodyscanner sollen solche Vorfälle künftig ausgeschlossen werden. Einige Länder nutzen die Systeme schon. Bodyscanner sind beispielsweise auf dem Flughafen in Amsterdam im Einsatz sowie auf den Flughäfen in Moskau. In Großbritannien ist der Einsatz des Scanners seit Anfang 2010 für ausgewählte Personen verpflichtend. Biztravel

  • Essen und Getränke bleiben kostenlos

    Sunday, 4. July 2010

    Die Lufthansa will ihren Passagieren, anders als viele Low Cost Carrier und selbst Mitglieder der Star Alliance, auch künftig keine Zusatzgebühren etwa für Essen abverlangen. "Für alle Klassen gilt: Unsere Gäste zahlen nicht extra für Essen, Getränke oder Kopfkissen", sagte der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Mayrhuber dem "Handelsblatt". "Ich glaube, die Leute wollen es günstig, aber eben auch einfach und keine Überraschungen." Mayrhuber räumte ein, dass in der Krise viele Geschäftskunden auf günstigere Tickets ausgewichen seien. "Aber viele haben auch die Nachteile wie fehlende Flexibilität oder fehlende Netzwerk-Anbindung kennengelernt." Auch der Idee, dem konzerneigenen Billigflieger Germanwings Kurzstrecken der Lufthansa zu übertragen, erteilte Mayrhuber eine Absage. "Germanwings kann nicht die Kostenprobleme der Lufthansa lösen, das müssen wir selber schaffen", sagte der Vorstandschef. Zu Spekulationen, er wolle noch ein Jahr länger im Amt bleiben als geplant, äußerte er sich nicht: "Mein Vertrag läuft bis Ende Dezember. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen." Biztravel

  • Schluss mit der Zettelwirtschaft

    Tuesday, 29. June 2010

    Endlich ist es soweit: Die Ära des kleinen grünen Einreise-Formulars I-94 neigt sich dem Ende zu. Bis Ende des Sommers soll alles digital ablaufen. Das war auch höchste Zeit: Hatte die Einführung der Online-Registrierung ESTA bei einigen Endkunden schon zu Kopfschütteln geführt, war die Irritation bei vielen noch größer, als herauskam, dass man trotzdem noch das kleine grüne I-94-Formular im Flieger ausfüllen muss. Die Online-Variante fragt zwar genau die gleichen Daten ab wie das Zettelchen, sie hatte aber bislang einen entscheidenden Nachteil: Es gab keine Möglichkeit zu kontrollieren, ob der eingereiste Visa-Waiver-Tourist auch brav nach 90 Tagen das Land wieder verlässt. Die Methode Formular-in-den-Pass-tackern-und-bei-Ausreise-wieder-rausreißen, musste daher aufrecht erhalten werden. Das klingt zunächst einfach, entpuppte sich aber dann als besonders trickreich, wenn man vergaß, das I-94 beim Rückflug wieder abzugeben. Damit war man offiziell nie ausgereist und musste sich entscheiden: Reuevolles "Nachreichen" inklusive Papierkrieg von Deutschland aus oder Diskussion mit den Grenzbeamten bei der nächsten Einreise.Das ist nun anders: Nach einem erfolgreichen Pilotversuch auf Flügen zwischen Auckland und Los Angeles soll das papierlose Ein- und Ausreisen jetzt endlich auf allen US-amerikanischen Airports eingeführt werden. Heimatschutz-Ministerin Janet Napolitano geht davon aus, dass dies bis Ende des Sommers landesweit der Fall sein wird.Für Reisende ändert sich also nichts: Nach wie vor ist die ESTA-Registrierung bis spätestens 72 Stunden vor Abflug Pflicht. Die daraufhin erteilte Einreise-Genehmigung (die aber weiterhin bei Ankunft in den USA von einem Grenzbeamten revidiert werden kann) gilt für zwei Jahre oder bis der Pass abläuft.Ach doch, eine Kleinigkeit wird anders: In Zukunft entfällt die panische Suche nach einem Kugelschreiber im Flugzeug und das Verrenken bei dem verzweifelten Versuch, auf einem kleinen Quer-Klapptischchen ein hochformatiges Stückchen Papier auf Englisch und in Großbuchstaben auszufüllen, ohne dabei dem Sitznachbarn allzu häufig einen Ellenbogen-Check zu verpassen. Rest in peace, I-94! Biztravel

  • Von Dresden nach Basel

    Friday, 25. June 2010

    Easyjet nimmt eine neue Verbindung von Dresden nach Basel auf. Starttermin ist der 3. Dezember. Der Flug wird dreimal wöchentlich im Flugplan stehen: mittwochs, freitags und sonntags. Dresden ist der siebte Airport in Deutschland, den Easyjet dann ansteuert. Der britische Billigflieger ist bereits in Berlin-Schönefeld, Dortmund, Düsseldorf, Hamburg, Köln/Bonn und München vertreten. Biztravel

  • Germanwings: Spezielle Sonderangebote im Sommer

    Monday, 7. June 2010

    Der Sommer will sich bei uns ja noch nicht so richtig zeigen und für den Fall, dass er dies auch noch länger nicht tun sollte, gibt es nur eine Lösung: verreisen. Um in diesem Jahr noch mehr Sommerurlauber zu locken, senkt Germanwings für einen bestimmten Zeitraum die Preise für Flüge in beliebte Feriendestinationen. So werden bestimmte Verbindungen nach Spanien, Portugal, Griechenland, Kroatien oder auch in die Türkei günstiger. Das selbe gilt auch für Städtereisen. Auf der Homepage von Germanwings findet man spezielle Angebote je nach Reisezeitraum und Abflughafen sortiert. Von Hannover, Berlin, Stuttgart und Köln/Bonn kann man so in diesem Sommer also günstiger fliegen. Und natürlich kann man dazu auch gleich die passenden Hotelangebote von Partnerunternehmen mitbuchen, die zum Teil auch reduziert werden. Ab Mitte Juni kann man zuschlagen. Also, ab in die Sonne! Airline Insider

  • Mehr Sicherheitsschleusen

    Tuesday, 1. June 2010

    Bis zum Beginn der Hamburger Sommerferien erweitert der Airport der Hansestadt seine zentrale Sicherheitskontrolle. Fünf neue Linien für die Passagier-Kontrolle sollen am Hamburger Flughafen binnen sechs Wochen entstehen. Drum herum wird jetzt ein 22 Meter langer Bauzaun auf der Abflugebene zwischen der derzeitigen Sicherheitskontrolle und dem Terminal 1 aufgestellt. Diese Bauarbeiten sollen jedoch keine Auswirkungen auf die Abfertigung der Fluggäste haben. Im Terminal 1 entstehen zudem auf der 550 Quadratmeter großen Fläche der seit Eröffnung der zentralen Plaza verwaisten Sicherheitskontrollstellen bis September drei neue Shops – luftseitig. im frei zugänglichen Bereich sollen bis November zwölf zusätzliche Check-in-Counter errichtet werden. Auch die ehemalige Sicherheitskontrolle in Terminal 2 wird ab Herbst umgebaut. Auf der 650 Quadratmeter großen Fläche enstehen drei weitere Geschäfte, die nur für Fluggäste zugänglich sind. Die zeitweise genutzte Bedarfskontrollstelle bleibt dort allerdings erhalten. Biztravel